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Beteiligte Institute der Alanus Hochschule

> Das Institut für Kunst im Sozialen Brennpunkt
> Das Institut für Kunst im Dialog

Das Institut für Kunst im Sozialen Brennpunkt

Der Arbeit des Instituts liegt die Idee zugrunde, den Erweiterten Kunstbegriff direkt in die Wirklichkeit sozialer Brennpunkte zu überführen und die unmittelbare soziale Bedeutung der Kunst als Impuls der Selbs-t und Sozialgestaltung zu erproben. Dabei werden die Ziele verfolgt:

  • mit künstlerischer Aktivität in sozialen Brennpunkten den interkulturellen Dialog, die Wahrnehmungsfähigkeit und die soziale Kompetenz zu fördern
  • junge Menschen verschiedener Nationalitäten zu gemeinsamen künstlerischen Aktionen anzuregen und den eigenen Lebensraum zu gestalten
  • mit Künstlern unterschiedlicher Bereiche und verschiedener Nationalitäten zusammen zu agieren
  • benachteiligte Kinder und Jugendliche durch Kunst zu fördern
  • interdisziplinär, interkulturell und partizipatorisch mit Kunst Zeichen zu setzen und Zukunftsperspektiven zu eröffnen
  • die Künste, vor allem Malerei und Musik, in ihrer Wechselwirkung auf Kinder und Jugendliche zu erproben
  • Kunst im sozialen Brennpunkt im Zusammenhang des „Erweiterten Kunstbegriffs“ und „Kunst im öffentlichen Raum“ zu reflektieren

Die Wechselwirkung der Künste, insbesondere von Musik und Malerei, soll zum ersten Mal nicht nur als kunstimmanentes Thema behandelt werden, sondern in ihrer anthropologischen und gesellschaftlichen Dimension.

Kunst im sozialen Brennpunkt konkret:

2008 fand das erste Studenten-Projekt mit Roma-Kindern in Rumänien statt: Mit Malerei-Studenten der Alanus Hochschule ging es im Oktober 2008 nach Rosia in Siebenbürgen/Rumänien. Dort leben die zur Sesshaftigkeit gezwungenen Roma im sogenannten Unterdorf am Rande der rumänischen Gesellschaft dicht zusammengedrängt mit ihren Großfamilien in einfachsten Ein-oder Zweiraumhäusern. Hier wurden in zwei Wochen diverse Kunst-Projekte mit den Roma in einer für sie gegründeten Waldorfschule durchgeführt, mit Wandmalerei, Mosaik, Druckgrafik, Improvisationstheater und einer kulturübergreifenden musikalischen Arbeit.

Künstlergruppe

Gemeinsame Konzepte entwickeln und realisieren

Wer: Ein Team von Künstlern (Malerei, Bildhauerei, Architektur, Musik und Tanz) in Kooperation mit Studenten der Alanus Hochschule Alfter/Bonn (Studienangebot im Rahmen der Ausbildung zum BA, MA und LA bildende Kunst)
Künstlerische Leitung: Prof. Dr. Ulrika Eller-Rüter und natürlich die Menschen „vor Ort"

Wie: In konzentrierten Arbeitsphasen, die den Charakter von ein- bis dreiwöchigen Workcamps haben, in künstlerischer, technischer und organisatorischer Kooperation mit den Menschen der gastgebenden Institution und Künstlern vor Ort

Institut für Kunst im sozialen Brennpunkt
Prof. Dr.Ulrika Eller-Rüter
+49 (0) 22 22 - 9321 - 147
ulrika.eller-rueter(at)alanus.edu
FB Malerei, Alanus Hochschule, Johannishof
D-53347 Alfter/Bonn

 

 
   
       
  Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.
 
     
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